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Benutzte Werke
Krafft-Ebing: Psychopathia Sexualis
Roßmann/Weiß: Mann und Weib Fuchs: Sittengeschichte Diverse Sittengeschichten bis 1914 Zeitschriften von 1900-1913 |

Die Algolagnie bezeichnet die Wollust am Schmerz, gleich, ob die Person eine Wollust dabei empfindet, Schmerzen zu erleiden oder solche an eine andere Person auszutheilen. Das erstere ist die passive Algolagnie. das zweite die aktive Algolagnie.
Das neue Wort wurde erst vor kurzer Zeit (1892) von Albert von Schrenck-Notzing in seinem Werk «Die Suggestions-Therapie bei krankhaften Erscheinungen des Geschlechtssinnes mit besonderer Berücksichtigung der conträren Sexualempfindung» benutzt. Gebräuchlicher ist aber die von Krafft-Ebing vorgeschlagene Bezeichnung Sadismus oder Masochismus. In diesem Werk findet sich der Begriff auch unter Schmerzgeilheit.