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Benutzte Werke
Krafft-Ebing: Psychopathia Sexualis
Roßmann/Weiß: Mann und Weib Fuchs: Sittengeschichte Diverse Sittengeschichten bis 1914 Zeitschriften von 1900-1913 |
Uranodioninge sind männliche Personen, welch sowohl dem eigenen Geschlechte wie auch dem anderen Geschlechte zugeneigt sind. Das Wort wurde gegen 1864 in dem Buche «Räthsel der mannmännlichen Liebe» als Ergänzung zu den mannmännlich liebenden Urningen und den dem anderen Geschlechte zugewandten Dioningen verwendet verwendet. Es bezeichnet also einen Seelenzwitter, welcher in seinem geschlechtlichen Verlangen bald hierhin, bald dorthin wendet.