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Benutzte Werke
Krafft-Ebing: Psychopathia Sexualis
Roßmann/Weiß: Mann und Weib Fuchs: Sittengeschichte Diverse Sittengeschichten bis 1914 Zeitschriften von 1900-1913 |
Der Urning ist ein Mann, welcher sich in der geschlechtlichen Liebe ausschließlich zu männlichen Individuen hingezogen fühlt. Der Urning wird dabei dem Dioning gegenübergestellt, welcher sich dem anderen Geschlechte zuneigt. Der Jurist Karl Heinrich Ulrichs wollte 1864 neben dem Manne und dem Weibe zwei neue Geschlechter anerkannt wissen, wovon er das männliche Urninge und das weibliche Urninden nannte. Diese sollten nach ihren geschlechtlichen Veranlagungen nach Meinung von sogar Lebensbünde eingehen dürfen.
Es ist zu erwähnen, daß die Einlassungen des Karl Heinrich Ulrichs der Wissenschaftlichkeit entbehren, da es sich um geschlechtliche Verwirrungen handelt und nicht um eigene Geschlechtlichkeiten.