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Benutzte Werke
Krafft-Ebing: Psychopathia Sexualis
Roßmann/Weiß: Mann und Weib Fuchs: Sittengeschichte Diverse Sittengeschichten bis 1914 Zeitschriften von 1900-1913 |
Ein Urningsmädchen ist eine weibliche Person in jungen Jahren, zumeist eine Jungfrau, die sich zum weiblichen Geschlechte hingezogen fühlt. Die Ausprägung ist oft zunächst indifferent, zumal dann, wenn keine Viraginität oder Gynandrie festgestellt werden kann. In den späteren Entwicklungsjahren verflüchtigt sich die indifferente Neigung jedoch zumeist. Ein Mädchen, welches gute Erziehung genießt, wird dann zu den natürlichen geschlechtlichen Empfindungen des Weibes zurückgeführt werden können. Es sind jedoch zahlreiche Fälle bekannt, in denen auch das geschlechtlich voll ausentwickelte Weib indifferent blieb oder sich gar ganz der lesbischen Liebe zuneigte.
Die erwachsene Urningsfrau wird eine Urninde genannt.